Volunteering? - P A A P A T Y A

Volunteering?

11/26/2014

'What is the essence of life? To serves others
   and to do good.'
(Aristotle)



Seid ihr schon einmal ehrenamtlich aktiv gewesen?
Möglicherweise kennst du den Begriff  'Ehrenamt' gar nicht. Ehrenamt ist gleichzusetzen mit dem Begriff 'freiwillige soziale Arbeit' und bedeutet, dass du einen freiwilligen Dienst leistest, ohne dafür ein Entgelt zu bekommen.
Heute möchte ich darüber schreiben, weil ich mich schon seit ungefähr vier Jahren ehrenamtlich betätige. Ich weiß nicht, von wem ich die soziale Ader  habe (so nennen es viele meiner Bekannte), aber es macht mich unglaublich glücklich. Ich habe lange Zeit mit Menschen mit Behinderung gearbeitet. Um ehrlich zu sein, habe ich damit angefangen, weil es dafür eine Aufwandsentschädigung gab und ich als Schülerin etwas mehr Taschengeld dazu verdienen wollte. Allerdings hatte ich ein unglaublich großes Interesse mit Menschen mit Behinderung in Berührung zu kommen. Vorher wusste ich nie, wie ich mit einer Behinderung umgehen sollte, wenn ich überhaupt mit einer konfrontiert war. Es steckte immer eine gewisse Angst dahinter. Ich konnte mich sehr schnell 'einarbeiten' und fand bereits zu Anfang große Freude daran. Nachdem ich aus meiner Heimatstadt ( nach ungefähr zwei Jahren Amtszeit) ausgezogen bin, musste ich damit leider aufhören. Es hat mich aber unglaublich bereichert. Man lernt echt, sein eigenes Leben zu schätzen und erkennt, wie wertvoll es ist andere Menschen glücklich zu machen. Denn auch das ist ein Teil unseren Glücks. Auch wenn man ganz nach dem Motto lebt: YOLO. Mach das Beste aus deinem Leben. Du wirst glücklich, wenn du aufhörst an andere zu denken und das durchziehst, was du willst. Natürlich ist es wichtig, nicht selbstlos zu sein. Aber ich finde, dass jeder ein Stück Verantwortung tragen sollte in unsere Gesellschaft. Aber zurück zu meinem Ehrenamt. Neben der Arbeit mit Menschen mit Behinderung habe ich mich mit vielen anderen Dingen beschäftigt. Ich habe zwischendurch mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund gearbeitet, habe insgesamt zwei Jahre Jugendarbeit gemacht und versuche mich jetzt politisch zu engagieren, ohne zu verraten, welcher politischen Partei ich angehöre.
Ich möchte viele junge Menschen dazu motivieren, selbst Initiative zu ergreifen. Es ist oft gar nicht so langweilig, wie es von außen aussieht. Beispielsweise kann Verbandsarbeit so toll sein. Man lernt viele neue Menschen kennen und versteht sich auf Anhieb gut mit ihnen, weil man auf einer Wellenlänge ist, wenn ich das so ausdrücken darf. Man kommt sehr viel rum. Und das Wichtigste ist immer noch: PERSÖNLICHKIETSENTWICKLUNG. Man baut viele neue Kompetenzen auf, lernt sich selbst kennen und kommt mit vielen inspirierenden Menschen in Kontakt.
Wenn ich bis jetzt nicht das getan hätte, was ich getan habe, wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin.
Traut euch, entdeckt neues und kommt gut rum!
In Köln haben wir folgende Seite www.koeln-freiwillig.de, auf der zahlreiche Ehrenämter angeboten werden.

Ich hoffe, dass ich den ein oder anderen dazu anregen konnte, sich Gedanken darüber zu machen. Ich würde mich sehr über einen regen Erfahrungsaustausch freuen.


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