Meine Ernährungsumstellung und Erfolge! Wie ich knapp 10 kg abgenommen habe...

Donnerstag, April 11, 2019



Ernährung 

Ein Thema, was mich immer mal wieder beschäftigt hat. Es gab Phasen, in denen ich bewusster mit Thema umgegangen bin, dann gab es auch Phasen, in denen das Thema an mir vorbeigegangen ist, weil ich meinen Fokus auf andere Dinge gesetzt habe. Heute möchte ich euch über meine Ernährungsumstellung erzählen; wie der Anfang für mich war und was überhaupt meine Ziele waren; eventuell auch was ich davon wirklich umsetzen konnte. Ich werde hier keine Tipps geben, wie ich in vier Wochen 10 kg abgenommen habe. Denn ganz im Gegenteil war es ein relativ langer Prozess. Anfang September letztens Jahres habe ich meine Ernährung umgestellt und habe gleichzeitig auch angefangen Sport zu machen. Darauf gehe ich aber später erst ein. Mein Anfangsgewicht kenne ich nicht ganz genau, aber ich vermute mal, dass ich um die 69 kg gewogen haben, bei einer Körpergröße von 175 cm. Hier muss ich auch sagen, dass ich definitiv nicht dick war und mich auch nicht so gefühlt habe. Aber ich könnte nicht behaupten, dass ich mich wohl gefühlt habe. 

weniger Zucker & Kohlenhydrate 

Schokolade und ich sind beste Freundinnen und das wird sich auch nie ändern. Allerdings habe ich eingesehen, dass ich meinem Körper damit keinen Gefallen tue. Ganz unabhängig davon, dass man mit einem hohen Zuckerkonsum auch nicht wirklich abnehmen kann, kam ich an einen Punkt, an dem ich aufgehört habe, darüber nach zu denken, wie ich am besten abnehme; ich habe mich einfach für einen gesunden Lebensweg entschieden. Ich habe eingesehen, dass ich meinem Körper gegenüber eine Verantwortung trage und es eigentlich auch nur mein Kopf ist, der ein Verlangen nach Zucker hat und ganz sicher nicht mein Körper. So habe ich dann angefangen meinen Zuckerkonsum zu verringern, das bedeutet Schokolade, zuckerhaltige Getränke und generell alles, was man sich darunter vorstellen kann. Stattdessen habe ich natürliche Produkte wie Feigen, Datteln, Bananen usw. gegessen. Hier möchte ich betonen, dass ich nicht komplett darauf verzichtet habe. Ganz im Gegenteil gibt es heute noch Tage, an denen ich zum Beispiel fünf Kinder Countrys nacheinander essen kann. Natürlich bereue ich es danach, aber so ist es nun mal. Man muss auch akzeptieren, dass man nicht immer alles kontrollieren kann. Soul food braucht man auch manchmal und das ist auch gut so. Aber dann versuche ich es am nächsten oder übernächsten Tag irgendwie auszugleichen. 

Ein weiterer Punkt sind natürlich Kohlenhydrate. Auch habe ich meinen Konsum an Brot verringert. Natürlich esse ich immer noch Brötchen und alles was dazu gehört. Allerdings habe ich angefangen mittags oder abends, wenn ich warm esse, auf Brot zu verzichten. Da frage ich mich dann zwei mal, ob das wirklich erforderlich und ich es wirklich brauche. Genau so auch Teigwaren oder Kuchen. Ich backe immer noch total gerne und wenn mal ein Geburtstag ansteht, ist es nach wie vor selbsterklärend, dass ich backe. Ich versuche aber auch oft Zucker durch andere Zutaten zu ersetzen; wie gesagt oft, also nicht immer. 

    Individualität 

Hier finde ich es auch wichtig, mal auf seinen Körper zu hören und sich nicht immer an anderen zu orientieren. Jeder Körper ist nun mal anders. Auch Interessen und Geschmäcker ändern sich. Ich liebe zum Beispiel Haferflocken in gesüßter Variante. Dazu verwende ich oft Feigen, Nüsse, Bananen, Zimt und Agavendicksaft. Aber es gibt auch Leute, die morgens etwas herzhaftes brauchen. Was ich sagen möchte ist, dass man sich an viele Sachen ran trauen sollte, aber am Ende doch irgendwie seinen eigenen Weg gehen sollte. Andernfalls kann es sehr schnell zu einer Frustration kommen. Ich koche zum Beispiel sehr sehr gerne und kann dann so am besten für mich entscheiden, was ich essen möchte und wie ich bestimmte Gerichte miteinander kombiniere. Generell finde ich, dass regelmäßiges Kochen ein sehr wichtiger Teil einer gesunden Ernährung ist, fast schon die Basis. 



Einkaufen § Supermärkte 

Man sagt ja immer, dass bestimmte Dinge im Kopf beginnen. Was das Thema gesunde Ernährung angeht, bin ich der Meinung, dass genau das beim Einkaufen beginnt. Je nach dem was man kauft und dementsprechend zu Hause hat, so wird man sich auch ernähren. Wenn ich mir eine Tafel Schokolade kaufe, dann werde ich ganz sicher auch diese Tafel Schokolade essen. Wenn ich beim Einkaufen aber Gemüse und Basics wie Reis, Haferflocken usw kaufe, dann werde ich zu Hause auch genau mit diesen Produkten etwas machen. Daher sollte man sich beim Einkaufen auch Zeit nehmen. Manchmal laufe ich zum dm und verbringe dort an den Essensregalen locker 40 Minuten. Ich schaue mir die Zutaten an und gucke, was es neues gibt. Natürlich macht mir das Spaß, sonst würde ich es ja nicht tun. 

Sport  

Also Sport und ich sind ja eigentlich so zwei Welten. Das war an sich schon immer so. Sowohl in der Grundschule als auch später habe ich den Sportunterricht immer gehasst. Das liegt aber wohl daran, dass ich immer Dinge gemacht und ausprobiert habe, die mir so gar nicht gefallen haben. Teamsport ist zum Beispiel etwas, was ich gar nicht mag. Wichtig ist, dass man das akzeptiert und nicht gezwungen von einem Kurs zum anderen rennt. Seit September mache ich auch regelmäßig Sport. Ich habe mich im Fitnessstudio angemeldet und die einzigen beiden Geräte, die ich regelmäßig verwende sind der Stepper und das Laufband. Das Wichtigste ist, dass es mir Spaß macht. Ich fühle mich wohl dabei. Das ist auch der Grund, warum ich bis heute immer noch Sport mache. Vielleicht fange ich auch bald mal mit Krafttraining an, wer weiß. 
Insgesamt denke ich aber, dass Bewegung generell ein sehr wichtiger Faktor ist. Dabei spielt es keine Rollte, wie man sich bewegt; ob man jetzt eine Stunde spazieren geht oder 20 Minuten joggt. Hauptsache man bewegt sich und tut seinem Körper etwas gutes. 


richtiger Zeitpunkt 

Ich glaube sehr stark daran, dass alles zur richtigen Zeit kommt. Ich hätte meine Ernährung auch schon vorher umstellen können, hätte mich auch schon vorher im Fitnessstudio anmelden können, aber aus irgendeinem Grund ist es nicht passiert. Manchmal braucht man eben Zeit. Wichtig ist, dass man bereit dafür ist und es gerne macht. Viel wichtiger ist, dass man es für sich selbst macht und nicht für jemand anderen. Was ich damit sagen möchte ist, dass man sich keinesfalls unter Druck setzen sollte. Es gibt auf jeden Fall wichtigere Dinge und das ist der innere Frieden. Ich fand mich mit meinen +10 kg ganz sicher nicht hässlich, habe das getragen, worauf ich Lust hatte. Aber ich fühle mich jetzt natürlich wohler.






Schlussworte 

Ich hoffe, dass meine Worte verständlich waren und ich dem ein oder anderen vielleicht etwas vermitteln konnte. Natürlich habe ich mich während dieser Zeit von anderen inspirieren lassen. YouTube und Instagram waren für mich eine tolle Unterstützung. 

Inzwischen brauche ich auf jeden Fall neue Jeans, da mir meine meisten Hosen leider zu locker sind. Eventuell erkennt man das auch auf den Fotos. Meinen tollen Blazer habe ich von Alba Moda. Ich liebe ihn einfach. Die Farben gefallen mir so gut und auch die Länge ist einfach perfekt. 

Es werden sicherlich noch weitere Posts zu dem Thema kommen, wie zum Beispiel Rezepte und auch zu dem Thema, wie ich mein Gewicht halte. Das war erst der Anfang! 


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4 Kommentare

  1. danke für die tipps! ich freue mich für dich, dass du es geschafft hast. werde mir einige von den tipps auf jeden fall merken, bei mir ist die ernährung immer phasenweise gut und dann wieder schlecht.
    dein look gefällt mir übrigens sehr gut :)

    Sandy GOLDEN SHIMMER


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  2. Hallöchen,
    Ich finde es gut, dass du direkt sagst, dass es über mehrere Monate dauert.
    Ich freue mich für dich! Du strahlst auf den Fotos so positiv.

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  3. You look gorgeous babe! :) Thanks for your comment on my blog!


    www.luciagallegoblog.com

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